Gemeinsam in die Stromschnellen

Eine Gemeinschaftsaufgabe:  Wir fahren Kanu auf der Ruhr mit unseren südafrikanischen Gästen, von denen nicht jeder schwimmen kann. Und ganz nebenbei: Wir selbst  fahren auch nicht jeden Tag Kanu. Das ist ein ideales Feld für Pfadfinderinnen und Pfadfinder, den Teamgeist zu stärken. Denn nur was schwierig ist, fordert auch. So fuhren denn je zwei Pfadfinderinnen und Pfadfinder des BdP-Stammes „Weiße Rose“ aus Dortmund und vom Verband Scouting Mpualanga  aus Südafrika in Viererkanus auf der Ruhr von Hattingen nach Essen. Die Ruhr ist an dieser Stelle durchaus ein Fluss mit Anforderungen, Kentergefahr inklusive. Es galt also sehr vorausschauend zu fahren, um sicher ans Ziel zu kommen, was rundum in trockenem Zustand gelang.

So läuft es in der deutsch-afrikanischen Partnerschaft, gemeinsame Erlebnisse vertiefen die Freundschaft – nicht zuletzt die gemeinsame Teilnahme am BdP-Bundeslager. Die gegenseitigen Besuche sind intensiv und der ideale Nährboden für die Fortsetzung – so auch hier im Blick auf die nächste Fahrt der „Weißen Rose“ nach Südafrika. Initiiert wurde die Partnerschaft von einer Dortmunder Pfadfinderin, die in Südafrika  ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und Kontakte zu den dortigen Pfadfindern aufgenommen hatte – ein nachhaltiges Engagement.

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt Kanutour mit einem Betrag von 100 Euro.

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